El Dorado oder 100 Jahre Einsamkeit – Kolumbien von Bogota bis an die Karibik

Der Reisebericht über Kolumbien mit der Bilderausstellung fand am 5. Oktober 2020 im coronasicheren Raum im Europahaus Burgenland statt. Edith Axmann Spielberger und Ottilie Reinfeld gaben Einblick in ihre Erlebnisse, Hintergrundwissen zu Geschichte, Entwicklung, und Politik des Landes.

Sehr schön ergänzt wurde dieser Bericht mit der Ausstellung „Von Kolumbien träumen“ des kolumbianischen Künstlers José Gamboa Chapparro sowie seinen sehr persönlichen und politischen Bilddeutungen.

Die Ausstellung ist noch bis 11. Dezember 2020 im Europahaus zu sehen – bitte nur mit Voranmeldung.

VON KOLUMBIEN TRÄUMEN

Unter der Brücke

Aufgrund des internen bewaffneten Konflikts werden in Kolumbien viele Menschen, darunter auch viele Angehörige indigener Gruppen, aus ihrer Region vertrieben. Viele gehen nach Bogotá, wo es kaum Unterstützung für sie gibt. Die Menschen landen auf der Straße und unter der Brücke, wo es kein Essen und keine Möglichkeit für ein würdiges Leben gibt. (José Gamboa)

 

 

 

 

 

Die Einsamkeit Gottes (Die mit den Waffen …) … sagten ihnen, dass sie ihre Häuser, ihr Land und ihre Tiere zurücklassen und weggehen müssen. Andernfalls würden sie sie töten. Da gingen sie weg und Gott blieb allein zurück. (José Gamboa)

 

La Soledad de Dios